Sportwagen Langzeitmiete: Wissenswertes zum langfristigen Fahrspaß

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Liebhaber eleganter Sportwagen sehen die Miete oft als einzige Möglichkeit, um sich den Traum vom PS-starken Hingucker zu erfüllen. Die Anmietung ermöglicht zumindest für einen begrenzten Zeitraum das gewünschte Fahrerlebnis.

Wer sich allerdings längerfristig einen Sportwagen ausleihen und nicht kaufen möchte, kann eine Langzeitmiete in Betracht ziehen. Der Wagen wird in diesem Fall für mehrere Monate oder sogar Jahre angemietet. Im Folgenden sind die wichtigsten Informationen zur Sportwagen-Langzeitmiete zusammengestellt.

Auto zur Langzeitmiete: was bedeutet das?

Wie wird Langzeitmiete überhaupt definiert und welche Zeiträume werden hier angesetzt? Grundsätzlich hat sich die Sportwagen-Langzeitmiete als wichtige Alternative zum Kauf, zu Leasing und zur Finanzierung etabliert. Wer für einen längeren Zeitraum ein hochpreisiges, luxuriöses Auto benötigt, kann dieses so also mit weniger Verpflichtungen bekommen.

Der festgesetzte zeitliche Rahmen kann dabei stets nach Bedarf variieren. So ist ein Sportwagen-Verleih sowohl für mehrere Monate als auch bis zu zwei Jahre möglich. Die Langzeitmiete schließt somit die Lücke zwischen Kurzzeitmiete und Leasing.

Prinzipiell erfolgt die Langzeitmiete ähnlich wie die Kurzzeitmiete, außer, dass ein monatlicher Betrag für die Dauer des Mietverhältnisses ausgehandelt wird. Der Wagen bleibt weiterhin im Besitz des Vermieters, der auch meist für Reparatur- und Wartungskosten aufkommt, sofern diese nicht eindeutig vom Mieter selbst verschuldet sind. In die monatliche Miete sind die Instandhaltungskosten in der Regel mit einkalkuliert.

Für Tanken, Waschen und den Ölwechsel ist der Mieter selbst verantwortlich.

Die individuellen Konditionen sollten vor Vertragsabschluss unbedingt gründlich geprüft werden. Versicherungen wie etwa eine Vollkaskoversicherung sind in jedem Fall zu empfehlen, nur so sind im Schadensfall hohe Kosten ausgeschlossen.

Audi S3 rotes Heck

Der Unterschied zwischen Langzeitmiete und Leasing bei der Sportwagenmiete

Auch, wenn Leasing und Langzeitmiete auf den ersten Blick ähnlich zu sein scheinen, handelt es sich juristisch betrachtet um zwei völlig verschiedene Vorgänge.

An einem Leasingverhältnis sind drei Parteien beteiligt: Lieferant, Leasinggeber und Leasingnehmer. Der Leasinggeber kauft dann zum Beispiel einen Sportwagen beim Lieferanten und schließt einen Vertrag mit dem Leasingnehmer. Dieser wiederum darf das Auto gegen Gebühr nutzen, bekommt aber eine umfassende Verantwortung zugeteilt. So ist der Leasingnehmer beispielsweise für die komplette Instandhaltung des ihm angetrauten Fahrzeugs zuständig. Dies schließt eventuell hohe Reparatur- und Inspektionskosten mit ein.

Im Rahmen einer Sportwagen-Langzeitmiete dagegen wird vertraglich deutlich weniger Eigenverantwortung fällig. Die Instandhaltung obliegt im Wesentlichen weiterhin dem Vermieter. Der Mieter kann sich also bei Problemen einfach an diesen wenden. Auch die monatlichen Gebrauchskosten bestehen im Wesentlichenaus den Ausgaben für Benzin und schließen die allgemeine Instandhaltung nicht mit ein. Der langfristige Sportwagen-Verleih ist somit eine günstige Leasing-Alternative.

Sportwagen ausleihen bis zu zwei Jahre: Für wen die Langzeitmiete geeignet ist

Aufgrund der im Vergleich zum Leasing geringeren finanziellen Risiken, ist die Sportwagen-Langzeitmiete vor allem für Privatpersonen geeignet und eine echte Leasing-Alternative. Selbstverständlich können aber auch Firmen von derartigen Angeboten profitieren.

Die Anlässe für eine Langzeitmiete können vielfältig sein. Gemeinsam haben sie in der Regel, dass sie nur über einen festgelegten Zeitraum hinweg stattfinden. Häufige Gründe für die langfristige Anmietung von Sportwagen sind:

  • Reisen
  • geschäftliche Erfordernisse (etwa Promotionen)
  • Überbrückung bis zum Kauf
  • ideal für Sportwagenliebhaber

Sportwagen mieten für einen Monat oder länger: die Kosten der Langzeitmiete

Die Kosten für ein Auto zur Langzeitmiete können nicht pauschal angegeben werden. In der Regel hängen sie von folgenden Gegebenheiten ab:

  • Fahrzeugmodell
  • Mietzeitraum
  • Saison
  • Anzahl der Fahrer
  • Versicherungskonditionen

Es gilt in jedem Fall, den Mietvertrag genau zu studieren und auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen.

Günstige Modelle, wie etwa ein VW Golf GTI, sind bereits ab ca. 800 EUR im Monat zu haben. Es handelt sich hierbei um all-inclusive Preise, bei denen, von den Gebrauchskosten abgesehen, keine weiteren Zahlungen anfallen. Für den Schadensfall sollte eine entsprechende Vollkaskoversicherung angeschlossen werden.

Zu beachten ist weiterhin, dass viele Anbieter eine Mindestmietdauer ansetzen. Oft liegt diese zum Beispiel bei 3 Monaten. Einen Sportwagen zu mieten für nur einen Monat ist dagegen seltener möglich.

Eine langfristige Sportwagenmiete hat viele Vorteile

Die Langzeitmiete eines Sportwagens ist eine kostengünstige Leasing-Alternative und kann als Überbrückung bis zum Kauf fungieren. Die persönliche Verantwortung ist vertraglich beschränkt, weswegen ausufernde Kosten vermieden werden können. Meist gehen Vertragslaufzeiten über mehrere Monate hinweg bis hin zu zwei Jahren.

Wem dieser Zeitraum dann doch zu lang ist, der kann sich auf eine kürzere, mehrtägige Anmietung beschränken. Viele Vermieter bieten zum Beispiel Sportwagen fürs Wochenende oder für Hochzeiten an.