Sportwagen mieten ohne Kilometerbegrenzung: das ist zu beachten

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Wer sich endlich den Traum erfüllt hat, einmal einen Sportwagen zu mieten, möchte mit dem Fahren meist gar nicht mehr aufhören. Zu gerne wird der PS-starke Motor betätigt und an die Optik des neuen Gefährts können sich auch die meisten schnell gewöhnen.

Sportwagen werden aber meistens nur mit einer Kilometerbegrenzung vermietet. Das heißt, nur eine bestimmte Anzahl an Kilometern ist im Mietpreis inklusive. Eventuelle Zusatzkilometer müssen teuer bezahlt werden. Eine solche Beschränkung ist zumeist auf den hohen Wert der Fahrzeuge zurückzuführen. Bei gewöhnlichen Mietwagen verhält es sich dagegen oft andersherum. Sie können ohne eine Kilometerbegrenzung gefahren werden.

Vermieter setzen für Sportwagen üblicherweise 100 bis 150 Freikilometer an. Bei Interesse können gegen einen Aufpreis oft noch Zusatzkilometer gebucht werden. Vor allem bei mehrtägiger Miete ist dies eine realistische Option.

Detailinformationen kann allerdings immer nur der Vermieter erteilen. Wer spezielle Wünsche hat und mit der vertraglich geregelten Kilometerbegrenzung nicht hinkommt, sollte sich also frühzeitig informieren.

Was es mit der Kilometerbegrenzung bei der Sportwagenmiete auf sich hat

Warum gibt es aber nun eine Kilometerbegrenzung überhaupt? Wer ein Fahrzeug ohne Kilometerbegrenzung mietet, muss nicht darauf achten, wie weit er fährt. Der Kilometerstand nach Rückgabe des Fahrzeugs ist irrelevant und beeinflusst die Mietkosten nicht. Anders sieht es bei vereinbarter Begrenzung aus. Hier wird eine vertraglich geregelte Kilometeranzahl, die im Mietpreis enthalten ist, festgelegt. Am Ende der Mietzeit wird dann kontrolliert, ob diese auch eingehalten wurde. Dies geschieht durch das Ablesen des Zählerstands. Wurden mehr Kilometer gefahren, muss teuer nachgezahlt werden.

Durch die Begrenzung sichert der Vermieter seine hochpreisigen Luxusautos in gewisser Weise ab, da er so ungefähr einschätzen kann, wie umfangreich deren Nutzung ausfallen wird. Teure Wagen wie Lamborghinis, Maseratis oder Ferraris sollen schließlich nicht übermäßig strapaziert werden und wenn doch, dann nur gegen extra Bezahlung.

Es empfiehlt sich daher, im Voraus zu überlegen, wohin die Fahrt mit dem geliehenen Sportwagen gehen soll und dann den ungefähr benötigten Kilometerspielraum zu errechnen. Hierbei sollte selbstverständlich ein kleiner Puffer eingeplant werden. Im Vertrag können die Freikilometer dann festgehalten werden. In jedem Fall ist auch zu prüfen, welche Kosten für zu viel gefahrene Kilometer entstehen würden. So kommt es im Ernstfall nicht zu teuren Überraschungen. Auskünfte hierzu erteilt der Vermieter.

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Angebote für die Sportwagenmiete ohne Kilometerbegrenzung

Grundsätzlich werden Sportwagen eher selten ohne Kilometerbegrenzung angeboten, da sie in der Regel sehr hochpreisig sind und der Vermieter sich vor einem Wertverlust schützen möchte. Daher sind die Konditionen der Sportwagenvermietung häufig etwas regulierend und lassen zum Beispiel nicht unendlich viele Kilometer zu. Pauschalangebote gibt es deswegen meist nur mit Begrenzung.

Dennoch können Mietinteressenten natürlich versuchen, mit dem Vermieter individuelle Konditionen, beispielsweise mehr Freikilometer oder keine Kilometerbegrenzung, auszuhandeln. Diese sollten dann im Mietvertrag festgehalten werden.

Viele Vermieter bieten gestaffelte Mietpreise an, die sich nach der Mietdauer richten. Wer zum Beispiel für ein ganzes Wochenende mietet, kann oft mit mehr Freikilometern rechnen. Ebenfalls möglich sind Freikilometerpakete wie zum Beispiel 100 EUR für 200 Zusatzkilometer.

Fazit: Sportwagen mieten mit zusätzlichen Freikilometern ist oft möglich

Einen luxuriösen Sportwagen zu mieten ohne Kilometerbegrenzung wird in aller Regel schwierig werden. Aufgrund des hohen Wertes der Fahrzeuge wollen die Vermieter sichergehen, dass diese nicht unbegrenzt genutzt werden können. Wer eine genaue Vorstellung davon hat, wie viele Kilometer für die geplante Fahrt vonnöten sein werden, hat aber oft gute Chancen auf eine Erhöhung der Freikilometer.

Zusammengefasst sollten also folgende Fragen vor dem Abschluss eines Mietvertrags bedacht worden sein:

  • Wie viele Freikilometer sind im Mietpreis enthalten?
  • Wie viele Kilometer werden für die geplante Fahrt benötigt?
  • Was kosten überzogene Kilometer?
  • Ist eine Erhöhung der Freikilometer möglich?